Ich bin!

Das Gestern, das Heute
und mein Morgen

Das Gestern

Serviceliste

Nein, meine Söhne

geb´ ich nicht!


 Diese Textzeile hat in einem sehr schwachen Moment einen Gedanken in mir ausgelöst, der alles veränderte.  Ich, als Vater mehrerer Kinder, konnte nicht länger zulassen, dass der Täter weiter mit Kindern in Kontakt steht.
Auch meine Kinder sollten ihm nicht mehr begegnen müssen.


Für sie einzustehen wurde nicht nur meine Aufgabe – es wurde zu meiner Verantwortung und zu meiner Pflicht.

Das Heute

Serviceliste

Mein Morgen - Es wird alles gut!

In einem Zustand hoher mentaler Belastung begegnete ich einem sehr junggebliebenen älteren Herrn. Wir lernten uns während unserer unternehmerischen Tätigkeit kennen. Ich hatte das Gefühl, dass uns etwas verbindet, und wir sprachen gelegentlich auch über private Dinge.


Einmal erzählte er mir von gesundheitlichen Beschwerden einer seiner Bekannten und davon, wie diese geheilt wurde. Am Ende dieses Gesprächs sagte er beinahe beiläufig einen Satz, der für mich unermesslich bedeutend werden sollte: „Olli, wenn dir jemand helfen will, dann musst du ganz fest daran glauben, dass er es auch kann!“


Dieser Satz war für mich einer der hilfreichsten und richtungsweisenden Impulse auf dem Weg zurück in eine neue Normalität. Und derselbe Mann prägte auch einen weiteren Satz, den er genauso meint wie er ihn sagt: „Olli, glaube mir, es wird alles gut.“


Nach allem, was ich erlebt habe, muss ich anerkennend feststellen: Er hat recht. Es ist die Sichtweise, die Erfahrung und der Blick auf das Leben, auf sich selbst und auf andere. Es wird alles gut bedeutet nicht, dass Geschehenes ungeschehen wird. Niemand, der durch einen Unfall ein Bein verloren hat, bekommt es zurück. Nein, ganz und gar nicht. Aber die persönliche Sichtweise und die eigene Handlungskompetenz in der inneren Gedankenwelt lassen es gut werden. Wenn man weiß, wie man Narben behandelt, damit eben der Schmerz gelindert wird.


Mein ganzes Leben war wie ein langsames Füllen eines Pulverfasses, das plötzlich durch einen kleinen Funken explodierte. Doch mit dem umgekehrten Effekt: Erst das große Chaos, dann die Explosion – und danach hat sich alles geordnet. Plötzlich steht alles da, wie es sein soll.

Eine Freundin hatte mir vor einiger Zeit eindringlich die Frage gestellt, was ich mir von der Zukunft wünsche. Nach längerer Überlegung beantwortete ich diese Frage mit „Glück“. Dieses Gefühl des Glücks war mir bisher völlig fremd, und ich hatte keine wirkliche Vorstellung davon, wie es sich anfühlen könnte. Aber ich glaube, dass der Frieden und die Ruhe, welche ich heute empfinde, vielleicht genau dieses Gefühl ist, das andere als Glück bezeichnen.


Der Blick klar, der Staub verflogen. Und genau so blicke ich in mein Morgen.

all that i am